Martin OM-1

Martin OM-1 – OM steht für Orchestra Model und das wiederum bedeutet einen schlankeren Korpus. Dadurch ist sie natürlich sehr angenehm zu tragen, aber auf der anderen Seite fehlt es ihr dadurch an Volumen. Diese Gitarre ist meine erste wertige Akustikgitarre und hat mit mir vieles durchgemacht, sie legte den Grundstein für meine Spielweise.

Optik: Die recht dünne Gitarre, macht mir ihrem schwarzen Schlagbrett macht optisch doch einiges her. Natürlich sieht man ihr an, dass sie aus dem Hause Martin stammt, nicht nur wegen des Logos. Vom Design ist sie etwas kurviger als die Dreadnoughts was sich in meinen Augen sehr positiv auf das Gesamtbild auswirkt.

Optik: 5/5

Spielgefühl: Die Gitarre schreit förmlich danach gezupft zu werden. Hier fühlt sie sich auch ganz gut an in der Hand. Wenn es allerdings darum geht, technisch anspruchsvolleres zu spielen, wird es allerdings schon schwierig. Gerade bei Tapping Läufen ist sie sehr schwer zu spielen auf Grund der Saitenlage.

Spielgefühl: 2/5

Klang: Für reine Singer-Songwriter ist dies Instrument eine sehr gute Gitarre. Gerade für etwas traurigere Lieder finde ich sie sehr schön. So kann man wunderbar Gesang damit begleiten, ohne zu sehr in den Vordergrund zu rücken. Allerdings liefert sie keinen besonders offenen und breiten Sound. Nicht zuletzt liegt das an ihrer schlanken Form. Diese Gitarre ist von ihrem natürlichen Klang eher nicht als Soloinstrument anzusehen in meinen Augen, aber dennoch hat sie ihren eigenen sehr schönen Klang. Auch die Perkussions Schläge klingen sehr gut auf ihr. Meine OM besitzt einen Piezo und einen Seymour Duncan MagMic, ein Magnetischer Tonabnehmer mit integriertem Mikrofon.

Sound: 3/5

Diese Gitarre befindet sich seit etwa 2011 in meinem Besitz und hat mit mir sehr viele schöne Auftritte und Erlebnisse mitgemacht. Diese sind ihr auch definitiv anzusehen. Ich nutze sie immer noch bei Straßenmusik und werde sie wohl auch nicht so schnell hergeben.

 

Gesamteindruck: 10/15