Der Weg ist das Ziel

„Uhjar“ so heißt die CD, welche wir diesen Herbst auf den Markt gebracht haben. Aber was genau heißt es eigentlich so eine CD zu veröffentlichen und was gehört alles zu der Erstellung. Wir versuchen hier ein paar Einblicke zu gewähren und den Weg, der Weg zu „Uhjar“, zu beschreiben.

Einen genauen Startpunkt, an dem wir angefangen haben Lieder für „Uhjar“ aufzunehmen, können wir wohl nicht mehr genau bestimmen. Aber die ersten Lieder wurden bei Julian Best, einem guten Freund, in Görsroth im Frühjar 2012 eingespielt. Hier wurden alle Instrumente nacheinander eingespielt (so läuft das i.d.R.). Allerdings hebten wir uns den Gesang für den Schluß auf. Das wurde dann auch unser „Verhängnis“, denn das sollte sich auch so schnell nicht mehr ändern, denn schließlich mussten wir wieder in die Uni. Mit zwei vollständigen Songs (Unwind & Gute Alte Zeiten) und den Liedern Leaving und Help Me Out, bei welchen noch der Gesang fehlte, hatten wir dann auch erst mal nicht viel am Hut.

Im Winter 2012/2013 entschlossen wir uns dann bei Max Seip zu Hause einzunisten und neue Lieder in Eigenregie einzuspielen und auch videotechnisch aufzuarbeiten. Dies gelang eigentlich auch wieder sehr gut und schnell hatten wir dann die Songs Despedirse, Two Trees und den Titelsong Uhjar. Allerdings schafften wir es auch hier wieder nicht den Gesang aufzunehmen. Aus diesen Spuren entstanden dann auch die Videos zu Despedirse ( http://www.youtube.com/watch?v=EZSCQ7parj4 ) und Uhjar ( http://www.youtube.com/watch?v=1DuT4G9MylM ). Aber auch hier wurde die Zeit wieder knapp und wir mussten zurück in unser Uni Leben kehren.

Dann war es erst wieder im Sommer Pierre, welcher in den Eckton-Studios die Songs Esperanza, Despedirse, Let go und seine Version zu Uhjar aufnahm.

Im Herbst entschloßen wir uns dann (endlich!) die Songs fertigzustellen. Das bedeutete zum einen noch ein paar kleine Spuren für Max Behnke und natürlich endlich die Gesangparts einzusingen. Da wir uns selbst eine ehrgeizige Deadline setzten, mussten wir nun in die Pötte kommen. Julian Best war wieder derjenige, der für unser Zeitmanagement „herhalten“ musste. Wir setzten uns selbst eine Ehrgeizige Deadline zu welcher wir uns dann auch die Zähne ausgebissen haben. Während Max noch versuchte die Vokals fertig zu machen, war Max B. bereits mit dem Design beschäftigt. In Letzter Sekunde wurden dann die ganzen Daten noch zum Mastern zu Tristan von den Eckton Studios geschickt. Also diese dann noch am selben Abend zurückkamen (!!) und wir es auch noch schafften die fertigen Songs rechtzeitig an das Presswerk zu liefern, fiel uns allen ein Riesen Stein vom Herzen.

Dadurch war der Kopf endlich frei für die Release-Party.